Strompreise steigen bei mehr als 300 Grundversorgern

Strompreise steigen bei mehr als 300 Grundversorgern
Verbraucher müssen 2017 mit höheren Energiekosten rechnen

Im kommenden Jahr drohen vielen Verbrauchern steigende Strompreise. Bisher haben bereits mehr als 300 Grundversorger Strompreiserhöhungen ab Januar oder Februar 2017 angekündigt, und weitere Anbieter werden folgen.

Wie das Vergleichsportal CHECK24 errechnet hat, wird die steigen die Strompreise um durchschnittlich 3,6 Prozent. Einzelne Anbieter drehen aber auch stärker an der Preisschraube, so dass in machen Fällen der Strom sogar um fast 15 Prozent teurer wird.

Preistreiber sind vor allem die Erhöhung der EEG-Umlage auf 6,88 Cent je Kilowattstunde, sowie die ebenfalls gestiegenen Netzentgelte, die für Transport des Stromes erhoben werden. Darüber hinaus lag der Preis an der Strombörse im November auf dem höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Deutlich mehr Preiserhöhungen als 2016

Diese Entwicklung wird besonders deutlich bei der Zahl der Versorger, die Preiserhöhungen durchführen. Nach Zahlen von CHECK24 haben mehr als doppelt so viele Anbieter wie 2016 die Preise erhöht. Davon sind deutschlandweit rund elf Millionen Haushalte betroffen. Allerdings werden wohl noch weitere Anbieter auf die steigenden Kosten reagieren und die Strompreise zum März oder April 2017 anheben.

Anbieterwechsel sorgt für große Einsparungen

Verbraucher müssen die höheren Strompreise aber nicht einfach akzeptieren, denn in diesem Fall gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Wer davon Gebrauch macht und von der Grundversorgung zu einem alternativen Anbieter wechselt, kann viel Geld einsparen. So kann ein Vier-Personen-Haushalt durch einen Anbieterwechsel die jährlichen Stromkosten um rund 333 Euro reduzieren. Der Preisunterschied zwischen alternativen Anbietern und Grundversorgern hat sich seit 2007 sogar verdreifacht.

Mit Material von CHECK24.

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